LUQUAS auf der TDWI 2019 in München

BBF stellte auf der TDWI, der Konferenz für Business Intelligence und Business Analytics, das Luftqualitätssystem LUQUAS vor.

  • An allen drei Tagen haben Feinstaubsensoren in Echtzeit die Belastung auf dem Konferenzgelände gemessen
  • Teilnehmer konnten am bbf-Stand ihren eigenen, kostenlosen Sensor bauen und mit nach Hause nehmen
  • Erwin Grießer und Jaqueline Wilde haben im Vortrag „Frische Luft? Es staubt… Vorhersage der Feinstaubbelastung mittels Predictive Analytics“ LUQUAS und die dahinterliegende Hard- und Software vorgestellt.

Feinstaubmessungen in Echtzeit

Ziel des Showcase auf der TDWI war, zu zeigen wie LUQUAS funktioniert. Am anschaulichsten geht das natürlich, indem man Sensoren aufstellt und den Feinstaub mit diesen misst. Die TDWI-Konferenz fand im MOC Veranstaltungscenter im Norden Münchens statt. Um möglichst viele verschiedene Situationen darstellen zu können, wurden sechs eigenentwickelte LUQUAS-Sensoren auf dem Konferenzgelände verteilt. Sie waren in der Ausstellungshalle und beim Catering angebracht, im Organisationsbüro der TDWI oder im Raucherbereich vor der Tür.

Alle Standorte sind auf dem Plan zu sehen:

Am Stand von bbf konnten sich die Besucher auf einem Dasbhboard die aktuellen Messwerte ansehen. Jede Minute gab es aktualisierte Werte vom Konferenzgelände:

Die wichtigsten Ergebnisse der Feinstaub-Messungen

Für gewöhnlich analysiert man bei Feinstaub mit Mittelwerten. Die folgende Grafik zeigt die durchschnittlichen Messwerte pro Stunde und Sensor. Am auffälligsten – jedoch nicht überraschend – war die Feinstaubkonzentration im Raucherbereich besonders hoch. Auch an den anderen Standorten gab es immer mal wieder leichte Peaks, doch die Mittelwerte liegen alle unter zehn Mikrogramm.

Punktuell lagen die Messwerte im Raucherbereich um ein Vielfaches höher als die WHO im 24-Stunden-Tagesmittel empfiehlt. Den höchsten Wert am Nachmittag des zweiten Konferenztages hat der LUQUAS-Sensor um 15:44 Uhr gemessen: 267 μg/m3.

In der letzten Juniwoche ist der Temperaturrekord für Juni in Deutschland gebrochen worden. Das war natürlich auch auf der TDWI-Konferenz zu spüren. Da die Sensoren standardmäßig auch die Temperatur messen, konnten wir die Durchschnittswerte ausrechnen. Wenig überraschend war es im Raucherbereich, draußen vor der Tür, und im Eingangsbereich am heißesten:

Feinstaubsensoren zum Selberbasteln

Insgesamt 40 Besucher der TDWI konnten am bbf-Stand ihre eigenen Sensoren zusammenbauen und mit nach Hause nehmen. Werden die Sensoren dort angeschlossen, fließen die Messungen automatisch in das bbf-Sensor-Netzwerk ein und können Online abgerufen werden.

Jeder der Sensoren besteht aus einem Set an Bauteilen, wie zum Beispiel einem Microcontroller, einem Feinstaub- und Feuchtigkeitssensor. Diese Teile müssen richtig verkabelt und in einer Box verschraubt werden:

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